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HANDBALL:
HANDBALL (BZ). Die Männer der HG Müllheim-Neuenburg
feiern gleich im ersten Jahr ihrer Gründung die Landesliga-Meisterschaft
und steigen ins südbadische Oberhaus auf. Im letzten
Saisonspiel gewann die Sieben von Uwe Holzer beim TV Ehingen
II mit 30:26 und ließ danach dem Jubel freien Lauf.
"So nervös war ich schon lange nicht mehr",
war Holzer hernach glücklich. Nach dem 13:13 setzten
sich die Gäste vorentscheidend auf 20:16 ab und brachten
das Spiel sicher ins Ziel. Ausschlaggebend für die Meisterschaft
war die Heimstärke, denn die HG gab in eigener Halle
nur einen Punkt ab. Zudem gewann sie viele Big-point-Spiele.
"Ich bin wahnsinnig stolz auf diese Truppe und auf unsere
Fans, im Doppeldeckerbus war auf der Heimfahrt eine Riesenstimmung."
Einige Zähringer Spieler hatten dagegen nach der 30:34-Niederlage
in Kenzingen feuchte Augen. Vor 300 Zuschauern war es TBK-Schütze
Boris Zorn, der die Gäste quasi im Alleingang im Zaum
hielt. "Die Mannschaft hat sich den Klassenerhalt durch
die ambitionierten Heimauftritte verdient", bilanzierte
TBK-Trainer Werner Fuchs. "Für meine Jungs war es
ein hartes Stück Arbeit, nachdem wir im Winter nur einen
Punkt hinter dem Spitzenreiter lagen, doch noch abzusteigen",
flüchtete sich Alemannen-Spielertrainer Lars Bargmann
in die Ironie. Zähringen kann allerdings noch auf die
Relegation hoffen.
Gerettet hat sich Eintracht Freiburg durch einen glanzvollen
31:24-Sieg in Brombach. "Wir hatten einen super Start,
lagen 8:2 vorne und haben nichts mehr anbrennen lassen",
war Coach Bernd Wißler stolz auf seine Jungs. Ihm sei
nach Erreichen des Saisonziels ein "Zentner von den Schultern"
gefallen: "Dass die Landesliga so verrückt ist,
hätte ich vorher nicht gedacht."
Für die anderen beiden regionalen Klubs ging es um nicht
mehr viel: Für die SG Waldkirch-Denzlingen reichte es
in Meßkirch nach einer 24:21-Führung nur zu einem
24:24, und damit läuft sie als Vierter über die
Ziellinie. Es wäre nicht sehr schwer gewesen, in diesem
Jahr in die Oberliga zu kommen. "Nach der Vorrunde können
wir nicht ganz zufrieden sein, aber die personelle Situation
am Jahresanfang hat uns aus dem Tritt gebracht", kommentierte
SG-Kreisläufer Armin Beckmann.
Die HSG Freiburg verlor in eigener Halle gegen Mitaufsteiger
Gottmadingen, was, wie für den scheidenden Coach Ralph
Hofmann im Wesentlichen daran lag, "dass wir die Spielpause
konditionell nicht verkraftet haben." Insgesamt war Hoffmann
aber mit dem Erreichten einverstanden und verlässt den
Verein "mit zwei lachenden Augen
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